ESG Kriterien

Nachhaltiges Arbeiten und Wirtschaften sind Teil unserer Unternehmensphilosophie und aus dem Tagesbetrieb nicht mehr wegzudenken. Dabei ist oberstes Ziel unseres Hauses die konsequente Reduzierung des durch unseren Geschäftsbetrieb verursachten CO2-Fußabdrucks.

Wie erreichen wir das?

Durch eine Vielzahl von Maßnahmen, wie die konsequente Umstellung auf Ökostrom an unseren beiden Standorten und den von uns betreuten Objekten, weitgehenden Verzicht auf Dienstreisen und Nutzung von Videokonferenzsystemen, sukzessive Umstellung unseres Fuhrparks auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge, präferierte Nutzung von Bahnfahrten - da, wo immer möglich und sinnvoll. Aber auch die kontinuierliche Reduzierung unseres Papierverbrauches sowie die Optimierung unserer Abfallwirtschaft sind kleine, aber notwendige Beiträge zu unserem anspruchsvollen Ziel, einen klimaneutralen Geschäftsbetrieb zu erreichen.

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Welche Rolle spielen ESG-Kriterien?

Nachhaltigkeit ist schon lange kein Thema mehr, das nur aus einem schonenden Umgang mit Ressourcen besteht. ESG-Kriterien bieten einen Ansatz um zu verstehen was für nachhaltiges Investieren wichtig ist. Neben Umwelt und Klimaschutz (Environment) spielen zusätzlich auch Soziale Komponenten (Social) und die Unternehmensführung (Governance) eine wichtige Rolle. Mithilfe dieser Kriterien versuchen wir unsere Geschäftsprozesse und unser Portfolio kontinuierlich im Bezug auf Nachhaltigkeit zu optimieren. Im folgenden Abschnitt geben wir Ihnen einen kleinen Einblick wie ESG bei der mondial bereits umgesetzt wird.

Umwelt

  • Bezuschussung eines ÖPNV-Tickets für unsere Mitarbeiter
  • Objekte und geschäftliche Standorte in unmittelbarer Nähe zum ÖPNV
  • Bezug von Ökostrom
  • Digitalisierung

… u.a.

Sozial

  • Mieterhöhungen nur gemäß der Inflationsrate
  • Bereitstellung von günstigem Wohnraum für Studenten
  • Ärztehäuser
  • Keine Luxussanierungen

… u.a.

Unternehmensführung

  • Teilzeitverträge für Mitarbeiter mit Kindern
  • Förderung von Frauen in Führungspositionen (derzeit 50%)
  • Transparenz für Investoren
  • Verhinderung von Korruption

… u.a.

Wie geht es in Sachen Nachhaltigkeit weiter?

Die sich zunehmend auf das Thema Nachhaltigkeit fokussierenden neuen regulatorischen Rahmenbedingungen der EU-Kommission setzen mit Nachdruck die für die Immobilienwirtschaft abgeleiteten Ziele des Pariser Klimaabkommens sukzessive um. Damit ist auch die gesamte Wertschöpfungskette in der Immobilienwirtschaft Teil der neuen Rahmenbedingungen und unmittelbar oder mittelbar betroffen: Vom Projektentwickler über den Generalunternehmer bis hin zum Erwerber – in unserem Fall dem AIF. Insbesondere unsere Kunden, ausschließlich Institutionelle Investoren, erwarten zu Recht, dass wir weitergehende Nachhaltigkeitsmerkmale in unseren Immobilien-Portfolios umsetzen. Auch wenn alle bereits getätigten Investitionen einen Teil der ESG-Kriterien erfüllen, wollen wir unseren Standard weiter ausbauen. So gilt für alle weiteren Wohnobjekte, dass sie mindestens die Anforderung eines KFW Effizienzhaus 55 erfüllen müssen um für einen Ankauf in Betracht gezogen zu werden. Derzeit planen wir unter Einbeziehung bestehender institutioneller Investoren und deren Anforderungen einen nachhaltigen Spezial-AIF aufzulegen.

Strategie für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Nachhaltigkeitsrisiken beziehen sich auf Faktoren oder Ereignisse aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Diese drei Bereiche werden in der Finanzbranche auch als ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bezeichnet. Das Eintreten von Nachhaltigkeitsrisiken kann potentiell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines beaufsichtigten Unternehmens haben.

Nachhaltigkeitsrisiken aus den Bereichen Umwelt und Klima umfassen sowohl physische Risiken (wie Klimaveränderungen), als auch sogenannte transitorische Risiken, die in Verbindung mit der Umstellung auf eine schadstoffarme Wirtschaft entstehen können. Physische Risiken können sich einerseits im Hinblick auf einzelne Extremwetterereignisse (z. B. Hitze und Trockenperioden, steigende Temperaturen, Überflutungen, Stürme, Waldbrände) und andererseits im Hinblick auf langfristige Veränderungen klimatischer Bedingungen (z.B. Niederschlagshäufigkeit und -menge, Wetterunbeständigkeit, Meeresspiegelanstieg) ergeben. Derartige physische Risiken können zu einer erheblichen Wertminderung, Beschädigung oder sogar vollständigen Zerstörung von Sachwerten bzw. Immobilien führen. Daneben können physische Risiken auch indirekte Folgen, wie Zusammenbruch von Lieferketten oder Aufgabe wasserintensiver Geschäftstätigkeiten, haben. Des Weiteren können im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine schadstoffarme Wirtschaft transitorische Risiken eintreten. Beispielsweise können politische Maßnahmen zu einer Verteuerung und / oder Verknappung fossiler Energieträger oder zu erhöhten Investitionskosten etwa aufgrund notwendiger Sanierungen führen.

Nachhaltigkeitsrisiken spielen in der Strategie der mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH eine wichtige Rolle. Sie sind ein elementarer Bestandteil des Ankaufsprozesses sowie des Portfolio- und Objektmanagements der Gesellschaft. Sowohl im strukturierten Erwerbsprozess als auch im Rahmen der laufenden Objektbewirtschaftung wird die Auswirkung jeder einzelnen Entscheidung auf die Nachhaltigkeitsrisiken des gesamten Portfolios berücksichtigt. ESG-Faktoren und –risiken werden ebenfalls in dem eigens entwickelten ESG-Scoring Modell „moves“ (mondial variables Nachhaltigkeitskriterien Erfassungs- und Bewertungssystem) berücksichtigt. moves hilft der mondial dabei, potentiell zu erwerbende Immobilien hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit zu bewerten und zu klassifizieren. Die finalen Entscheidungen zum Investment werden direkt von den Entscheidungsträgern der Fachbereiche sowie der Geschäftsführung getroffen. Um validierte Entscheidungen für Investitionen treffen zu können, wurden Nachhaltigkeitsrisiken ebenfalls in das Risikomanagementsystem der mondial integriert. Dabei werden Nachhaltigkeitsrisiken nicht als separate Risikoart betrachtet, sondern werden vielmehr als Faktoren der gängigen Risikoarten gesehen und demnach auch mindestens vierteljährlich bewertet. Durch die umfassende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Investment- und Risikomanagementprozess können diese nachhaltig gesteuert und überwacht werden.

Nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Unternehmens

Die mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH berücksichtigt die wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Unternehmens und bezieht diese ebenfalls in den Investmentprozess mit ein. Da nachhaltiges und bewusstes Handeln in unserer Unternehmensphilosophie und Geschäftsstrategie fest verankert ist, berücksichtigen wir vor allem die nachteiligen Objektverbrauchsdaten, wie Energieverbrauch, Wasserverbrauch oder den CO2- Fußabdruck. Außerdem hat die mondial eine Nachhaltigkeitsrichtlinie verabschiedet, an der sich die mondial im Handeln orientiert. Weil die mondial sich den nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen bewusst ist, wurde zu Beginn des Jahres mit der Messung des unternehmenseigenen CO2-Fußabdrucks begonnen. Im Anschluss wurde der CO2-Fußabruck durch den Erwerb von CO2-Ausgleichszertifikaten ausgeglichen und Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von CO2 eingeleitet. Seit 1. Juni 2021 ist die mondial nun durch die Unterstützung eines zertifizierten Klimaschutzprojektes klimaneutral.

Vergütungspolitik

Die Gesellschaft hat eine Vergütungs-Policy etabliert, die im Einklang mit der Unternehmensphilosophie und der Nachhaltigkeitsstrategie der mondial steht. Dabei wird durch regelmäßige Überprüfung der Vergütungspolitik sichergestellt, dass die Vergütung für alle Mitarbeiter und Geschäftsführer marktgerecht und angemessen ist. Die Vergütungs-Policy entspricht dabei den rechtlichen Anforderungen an die Vergütung der sogenannten identifizierten Mitarbeiter von AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften. Die hierbei angewendeten Modalitäten orientieren sich insbesondere an den zum jetzigen Zeitpunkt maßgeblichen rechtlichen Anforderungen des § 37 KAGB, des – nach § 37 Abs. 2 KAGB einbezogenen – Anhangs II der Richtlinie 2011/61/EU vom 08.06.2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010 („AIFM-Richtlinie“) sowie der – mit Schreiben vom 22.07.2013 durch die BaFin für anwendbar erklärten – Leitlinien der ESMA (European Securities and Markets Authority) für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der AIFMD (AIFM-Richtlinie) vom 03.07.2013 („ESMA-Vergütungsleitlinien“).

Zielsetzung der in dieser Vergütungs-Policy festgehaltenen Vergütungspolitik ist die Ausrichtung am Geschäftsmodell, am nachhaltigen Erfolg und an der Risikostruktur der Gesellschaft. Die Vergütungspolitik der Gesellschaft zielt ferner ab; auf eine faire Entlohnung, die Stärkung der Leistungsorientierung bei gleichzeitiger Risikosensibilisierung, die Mitarbeitermotivation und -bindung und eine angemessene Beteiligung am Unternehmenserfolg. Die Zielsetzung erfolgt dabei unter Beachtung, keine spekulativen, risikoträchtigen oder kurzzyklischen Geschäfte einzugehen.

Mitarbeiterzufriedenheit soll sich dabei jedoch nicht nur an monetäre Aspekte orientieren. Vielmehr setzt sich die mondial auch dafür ein, dass im Unternehmen ein soziales und angenehmes Miteinander herrscht. Gleichzeitig steht die mondial für die Gleichbehandlung aller Mitarbeiter und verurteilt Diskriminierung scharf. Des Weiteren sieht sich die Gesellschaft als attraktiver Arbeitgeber, welcher seine Mitarbeiter beispielsweise durch Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten fördert und verschiedene Mitarbeiterprogramme anbietet.

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